Der Erfolg oder Misserfolg von Experimenten, in denen Oligonukleotide als Primer z.B. für PCR,
RT-PCR, qPCR-Sonden oder Sequenzierung verwendet werden, hängt neben vielen anderen Parametern entscheidend von den Eigenschaften der eingesetzten Oligos ab.
Physikalische Eigenschaften sind zum Beispiel:
- die Anzahl der Basen, welche auch als Länge des Oligos bezeichnet wird.
- die Basen-Abfolge, die auch als Sequenz des Oligos bezeichnet wird.
- der prozentuale Anteil von Guanin- und Cytosin-Basen - auch GC Gehalt genannt.
Eine weitere Eigenschaft, die berücksichtigt werden sollte, sind die freien Wasserstoffbrückenbindungen bei Oligonukleotiden, die
- Strukturen ausbilden und/oder
- Dimere mit sich oder anderen Oligos bilden können.
Oligos, die Strukturen oder Dimere ausbilden, sind in der Regel für Experimente ungeeignet.
Unsere online Design-Tools für Oligonukleotide helfen Ihnen, Ihr optimales Oligo für PCR, RT-PCR, qPCR oder Sequenzierungen vorab zu definieren und so einen Misserfolg Ihrer Experimente aufgrund von ungünstigen Eigenschaften der Oligos zu verhindern.
Sollten Sie ein Experiment planen, bei dem Sie eine große Anzahl an Oligos benötigen oder spezifische Design Anforderungen an Ihre Oligos haben, helfen Ihnen unsere Experten bei Eurofins MWG Operon gerne, Ihr Projekt im Rahmen unseres Oligo Design Project Services durchzuführen.